Ratingen: Rat bewilligt Stadion-Nachrüstung

Ratingen: Rat bewilligt Stadion-Nachrüstung

Ratingen: Rat bewilligt Stadion-Nachrüstung

Es ist einstimmig beschlossen: Die Stadt Ratingen wird die Spielstätte tauglich für Fußballspiele in der Regionalliga machen. Tiefenbroich bekommt Kunstrasenplätze. Es ging zügig zu im Rat der Stadt Ratingen am Dienstagnachmittag. Bürgermeister Klaus Pesch ging im Eiltempo durch die Tagesordnung, etwa bei Punkt 5, der die Umwandlung von Rasen in Kunstrasen auf der Sportfreianlage Sohlstättenstraße beinhaltete. Einstimmig vorberaten, einstimmig beschlossen, weiter.

So schnell es auch vorbei war – für den Stadtteil Tiefenbroich bedeutet das eine Investition von 1.898.773,72 Euro. Die Begründung findet sich in der Vorlage: Der Naturrasenplatz wie das Kleinspielfeld seien mehr als 40 Jahre alt, die Umwandlung sei sportfunktionaler, verursache aber auch zusätzliche Kosten, weil der komplette Unterbau ausgebaut und entsorgt werden müsse. Die Fußballer des ASV Tiefenbroich hätten derzeit nur einen Trainingsplatz und so eine hundertprozentige Auslastung – sie benötigten demnach weitere Möglichkeiten. Die ursprünglich veranschlagten 2,09 Millionen Euro hatte die Verwaltung reduziert, da sie eine Soccer-Box verworfen, die Pflasterfläche verkleinert und neue LED-Strahler vorgeschlagen hatte.

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Fabio Di Gaetano erlöst 04/19 in Meerbusch

Fabio Di Gaetano erlöst 04/19 in Meerbusch

Fabio Di Gaetano erlöst 04/19 in Meerbusch

Der Mittelfeldspieler macht das Goldene Tor beim 1:0-Sieg der Ratinger beim Schlusslicht der Oberliga. Damit feiert der Tabellenzweite seinen ersten Pflichtspielsieg in diesem Jahr. Er ist mit zwei Verletzten aber teuer erkauft. Der erste Pflichtspielsieg in diesem Jahr ist geschafft: Ratingen 04/19 hat beim TSV Meerbusch 1:0 (0:0) gewonnen. Mittelfeldspieler Fabio Di Gaetano schoss das Goldene Tor, der Winter-Zugang vom KFC Uerdingen nahm in der 55. Minute nach einer abgewehrten Ecke die nächste Hereingabe seiner Teamkollegen aus rund 14 Metern zentral vor dem Tor volley und hämmerte den Ball in die Maschen. „Der Schuss hat genau gepasst und war schwer zu verteidigen“, lobte Trainer Martin Hasenpflug, der zugab, dass die Erleichterung über den ersten Dreier des Jahres groß war.

Allerdings merkte der Coach auch an: „Es war ein teuer erkaufter Sieg.“ Denn noch vor der Pause verletzte sich Daniel Nesseler, der in der Innenverteidigung neben Phil Spillmann begonnen hatte, an den Adduktoren und musste ausgewechselt werden. „Das hatte Daniel am Anfang der Saison schon einmal, es war jetzt dieselbe Stelle. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes“, sagte Hasenpflug, der kurz nach der Pause erneut verletzungsbedingt wechseln musste: Diesmal hatte sich Linksverteidiger Mike Koenders ohne Gegnereinwirkung bei einem Dribbling das Knie verdreht. Ein Krankenwagen musste kommen, Ersatztorwart Luca Fenzl begleitete Koenders ins Krankenhaus und harrte dort mit ihm bis in den Abend hinein aus. „Das muss man ihm hoch anrechnen“, sagte Hasenpflug, der überdies die Hilfsbereitschaft des TSV Meerbusch lobte.

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Ratingen 04/19 muss Pokal-Heimrecht abtreten

Ratingen 04/19 muss Pokal-Heimrecht abtreten

Ratingen 04/19 muss Pokal-Heimrecht abtreten

Das Halbfinale gegen Drittligist Rot-Weiss Essen kann nicht im Ratinger Stadion gespielt werden, es findet am Mittwoch, 10. April an der Hafenstraße statt. In der Oberliga geht es am Sonntag zum Schlusslicht TSV Meerbusch. Am Donnerstag hatten sich die Vertreter der Halbfinalisten im Niederrheinpokal beim Fußball-Verband Niederrhein (FVN) getroffen, um Organisatorisches zu besprechen: das Oberliga-Top-Duo Sportfreunde Baumberg (SFB) und Ratingen 04/19 sowie Drittligist Rot-Weiss Essen und Regionalligist SC Rot-Weiß Oberhausen. Die übliche Regel, nach der unterklassige Teams Heimrecht haben, ist offenbar inzwischen nicht mehr zu halten. Letzten Endes machte Wolfgang Jades als Vorsitzender des Verbandsfußball-Ausschusses klar, dass Heimspiele für die Oberligisten an ihren jeweiligen Stadien aufgrund der Sicherheitslagen und sonstigen Anforderungen nicht umsetzbar sein würden. Damit war jeweils ein Heimrecht-Tausch nötig, im Anschluss legte der FVN die Termine fest. Demnach treten die SFB am Dienstag, 2. April ab 19.30 Uhr in Oberhausen an, die Ratinger sind am Mittwoch, 10. April zur selben Anstoßzeit an der Essener Hafenstraße zu Gast.

04/19-Präsident Jens Stieghorst nennt den Heimrecht-Tausch zwar eine „Entscheidung der Vernunft“, sieht aber auch gleich mehrere Wünsche seines Klubs nicht erfüllt. „Wir wollten gerne an einem Wochenende spielen oder am Mai-Feiertag, aber das ging nicht“, sagt er, deshalb fiel Ratingen als Austragungsort bereits aus – unter der Woche können die Parkplätze am Eisstadion am Sandbach nicht mitgenutzt werden. Und auch sportlich ist die Austragung in Essen nicht das gewünschte Resultat: „Ich glaube, dass wir in Ratingen eine größere Chance in diesem Spiel gehabt hätten – siehe Saarbrücken gegen Borussia Mönchengladbach“, sagt Stieghorst mit Blick auf das DFB-Pokal-Viertelfinale, in dem der Drittligist aus dem Saarland den nächsten Bundesligisten ausschaltete.

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Ratingen 04/19 kämpft um den ersten Pflichtspielsieg 2024

Ratingen 04/19 kämpft um den ersten Pflichtspielsieg 2024

Ratingen 04/19 kämpft um den ersten Pflichtspielsieg 2024

Nach einer Niederlage und einem Unentschieden will der Ratinger Oberligist im Heimspiel gegen den SV Sonsbeck am Sonntag erstmals in diesem Jahr dreifach punkten. Es wird schwer, glaubt Martin Hasenpflug, der zwei Rückkehrer, aber auch Ausfälle hat. Am Sonntag beginnt der Ramadan, und das war in der Vergangenheit durchaus mal ein Thema bei Ratingen 04/19, weil der Oberligist einige Spieler im Kader hat, die den Fastenmonat begehen. Da fehlte manch einem am Ende eines Spiels ein Stückweit die Kraft. Wie sieht es damit für das Heimspiel des Tabellenzweiten gegen den -sechsten SV Sonsbeck am Sonntag ab 15 Uhr aus?

„Ich beschäftige mich eigentlich nur mit Sachen, die ich verändern kann“, sagt Martin Hasenpflug und ergänzt: „Mein Eindruck aus der Vergangenheit ist aber, dass die betreffenden Spieler damit umgehen können. Von daher mache ich mir da keine Gedanken.“

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Auch Demircan verlängert bei Ratingen 04/19

Auch Demircan verlängert bei Ratingen 04/19

Auch Demircan verlängert bei Ratingen 04/19

Der Mittelfeldspieler ist bei anderen Vereinen begehrt, aber er fühlt sich in Ratingen wohl. Das gefällt auch seiner Frau Seda und dem Fußball-Oberligisten. Mit dem hat der 26-Jährige Ziele: die Regionalliga und das Pokalfinale erreichen. Oberligist Ratingen 04/19 hält nach den Vertragsverlängerungen mit Torwart Dennis Raschka und Abwehrchef Phil Spillmann seine nächste wichtige Säule: Auch Emre Demircan hat um zwei weitere Jahre Liga-unabhängig beim Tabellenzweiten, der Ambitionen auf den Aufstieg in die Regionalliga hat, verlängert. Der Mittelfeldmann kam im Juli 2019 nach Ratingen, sein neuer Kontrakt läuft bis Juni 2026.

Präsident Jens Stieghorst nennt die Verhandlungen mit Demircan „entspannt wie mit den anderen beiden auch“. Der Spielmacher habe eine „hohe Identifikation“ mit dem Verein, dabei habe es „nicht an Angeboten gemangelt, auch aus der Regionalliga. Als wir im vergangenen Jahr unser Halbfinale im Niederrheinpokal bei Rot-Weiß Oberhausen hatten, wurde auch bei ihm angeklopft. Er ist ein Spieler, der bei uns schon im Fokus steht, ein toller Individualist, kurz: ein top Spieler und ein top Typ.“

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