Ratingen 04/19 hat offene Rechnungen mit TVD Velbert

Ratingen 04/19 hat offene Rechnungen mit TVD Velbert

Heimspiel TVD Velbert

Die Bilanz der Ratinger gegen die Velberter ist negativ – die will Trainer Martin Hasenpflug am Sonntag im heimischen Stadion aufbessern. Es ist ab 15 Uhr ein Topspiel der Oberliga zwischen dem Fünften und dem Vierten. Mit dem TVD Velbert hat Ratingen 04/19 noch mehrere Rechnungen offen. „Wenn man die letzten Spiele Revue passieren lässt, könnte man meinen, der TVD wäre unser Angstgegner“, sagt Martin Hasenpflug vor dem Duell am Sonntag (15 Uhr) in der Oberliga. Der Ratinger Trainer erinnert so an eine Bilanz, die er nur zu gerne aufpolieren würde: Fünfmal trafen die beiden Teams bislang aufeinander, in der Vorsaison gab es mit dem 1:1 das einzige Remis, im Jahr 2020 den einzigen 04/19-Sieg mit 3:1 zu Hause, alle anderen Duelle gingen an den TVD. So auch das in der Hinrunde, das die Ratinger nach Führung und einer frühen Roten Karte gegen Simon Busch noch 1:4 verloren. „Fakten der Vergangenheit“, nennt Hasenpflug das.

Denn der Trainer, der in Velbert wohnt, hat sich nach einigen Beobachtungen des kommenden Gegners „einen Plan zurechtgelegt“, die Negativserie gegen TVD „am Sonntag zu ändern“. Details nennt er natürlich nicht, gibt als grundsätzliche Marschroute aber vor: „Mit Ball müssen wir schnörkellose und klare Aktionen haben, und gegen den Ball müssen wir ein Stückweit stärker sein als in den letzten Spielen.“

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Ratingen 04/19 wird der Favoritenrolle gerecht

Ratingen 04/19 wird der Favoritenrolle gerecht

Auswärtsspiel FSV Duisburg

Beim bereits als Absteiger feststehenden Schlusslicht FSV Duisburg gewinnt der Ratinger Oberligist mit 3:0. Trainer Martin Hasenpflug kann in der Startelf etwas tauschen, nach der Pause erzielt der Tabellenfünfte die Tore. Für die Aufgabe beim Schlusslicht der Oberliga, dem FSV Duisburg, hatte Trainer Martin Hasenpflug in der Startelf von Ratingen 04/19 ein bisschen rotiert – auf der Torhüter-Position hielt er aber an Luca Fenzl fest und tauschte ihn nicht gegen Dennis Raschka aus, der seinen Vertrag jüngst verlängert hat und damit in seine zehnte Saison in Ratingen geht. „Torhüter wechselt man ja nicht so schnell“, erklärte Hasenpflug und fügte mit Blick auf Raschka und Dario Ljubic an: „Sicher haben es auch die anderen beiden verdient, mal wieder zu spielen, auf der anderen Seite gab es ja keinen Grund zu wechseln. Luca hat das sicher ganz gut getan, zu Null zu spielen.“

Auf anderen Positionen fiel dem 04/19-Trainer die Rotation leichter: Statt Gianluca Silberbach startete Noah Jecksties im Abwehrzentrum, Hasenpflug bescheinigte dem Youngster später eine fehlerfreie Vorstellung. Und Pierre Nowitzki musste nicht in der Innenverteidigung ran, weil Phil Spillmann nach abgesessener Gelbsperre diesen Part wieder einnehmen konnte. „Wir wollten Pierre auch mal wieder ins zentrale Mittelfeld bringen“, erläuterte Hasenpflug, dafür blieb Moses Lamidi zunächst draußen. „Gianluca und Moses sind zwei unserer absoluten Leistungsträger, denen es in so einer langen Saison auch mal gut tut, mal ein Spiel Pause zu bekommen“, sagte der Trainer.

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Dennis Raschka hat bei Ratingen 04/19 verlängert

Dennis Raschka hat bei Ratingen 04/19 verlängert

Auswärtsspiel FSV Duisburg

Der dienstälteste Ratinger geht damit in seine zehnte Saison beim Fußball-Oberligisten. Gut möglich, dass er Sonntag beim Absteiger FSV Duisburg für Luca Fenzl zwischen die Pfosten rückt. Trainer Martin Hasenpflug hält sich bedeckt. Am Freitagabend spielte Dennis Raschka nicht mit der Reserve von Ratingen 04/19 in der Bezirksliga bei den Sportfreunden Katernberg, stattdessen hütete Dario Ljubic das Tor. „Wir haben uns darauf verständigt, dass wir unsere zweite Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen und möglichst immer einen unserer drei Torhüter aus dem Oberliga-Kader runter geben“, sagt Cheftrainer Martin Hasenpflug.

Der hat in dieser Spielzeit zwar auch allen drei Keepern Einsätze in der Oberliga gegeben, aber vor allem auf Luca Fenzl gesetzt, der dort 18 Spiele bislang bestritt. Raschka wiederum hat 13 Partien gemacht, wobei die letzte das 1:4 daheim gegen die Sportfreunde Baumberg war – Anfang November. Nun hat der dienstälteste Ratinger seinen Vertrag nach Informationen unserer Redaktion über die Saison hinaus verlängert, der 30-Jährige geht dann in seine zehnte Spielzeit bei 04/19.

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Kapitän Erkan Ari lässt Ratingen 04/19 jubeln

Kapitän Erkan Ari lässt Ratingen 04/19 jubeln

Heimspiel Schonnebeck

Der 35-Jährige trifft gegen Schonnebeck erstmals in dieser Saison der Oberliga, und das gleich doppelt: zum 1:1 und zum 3:2. Auch wenn der Sieg etwas glücklich zustande kommt, freuen sich die jungen „RSV Ultras“ über ihn sehr. Die Null hatte ihn gewurmt. „Ich habe es in den letzten Wochen öfter versucht, aber es hat einfach nicht geklappt“, sagte Erkan Ari mit Blick auf seine Trefferbilanz in dieser Saison der Oberliga Niederrhein, in der eben jene vermaledeite Null stand. Bis zu diesem Sonntag: Im Heimspiel gegen die SpVg Schonnebeck markierte der Kapitän von Ratingen 04/19 erst den wichtigen Ausgleich zum 1:1 in der 33. Spielminute mit einem platzierten Schuss aus der Distanz ins linke untere Eck und dann auch noch in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 3:2 (1:1)-Erfolg. „Das war in Stürmer-Manier“, sagte Ari freudig über das Tor, das der spät eingewechselte Samed Yesil mit einem tiefen Pass in den Strafraum eingeleitet hatte, in dem Ari wach war, den Ball annahm, noch Torwart Lukas Lingk umkurvte und zum umjubelten Sieg einschob. „Das war ein bisschen verkehrte Welt. Normalerweise spiele ich so einen Ball auf Samed“, sagte der Mittelfeldmann, der sich vor der Partie so sicher gewesen war, dass er treffen würde, dass er dem als Innenverteidiger aufgebotenen Pierre Nowitzki das vorab angekündigt hatte: „Ich hatte einfach ein gutes Gefühl“, sagte der 35-Jährige.

Emotional war es auch vor der Partie: 04/19 gedachte mit einer Schweigeminute seinem Beiratsmitglied Karl-Heinz Kaufmann, der nach kurzer, schwerer Krankheit mit 76 Jahren verstorben ist. „Ratingen 04/19 schuldet Karl-Heinz Kaufmann großen Dank. Wir erinnern uns gerne an unseren langjährigen und meinungsfreudigen Mitstreiter, seinen hintergründigen Humor und sein Herz für den Fußball“, hieß es im Nachruf, den Stadionsprecher Achim Pohlmann verlas.

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Ratingen 04/19 ist froh über das Ende des Ramadan

Ratingen 04/19 ist froh über das Ende des Ramadan

Heimspiel Schonnebeck

Die komplette Offensive der Ratinger hat den Fastenmonat begangen – eine Belastung. Am Sonntag kommt Schonnebeck ins Stadion. Mit dem Zuckerfest ist nun der muslimische Fastenmonat Ramadan zu Ende gegangen – das hat auch Auswirkungen auf Ratingen 04/19. Denn ein großer Teil des Kaders beim Oberligisten gehört dieser Religion an, und so war seit dem 22. März beispielsweise nicht gestattet, zwischen Sonnenauf- und -untergang zu essen oder zu trinken – das ist natürlich gerade für Sportler eine Belastung. Trainer Martin Hasenpflug sieht das auch ein Stückweit als Erklärung für die 1:3-Niederlage vor knapp einer Woche beim SV Sonsbeck, die nach 1:0-Führung und großer Überlegenheit in Hälfte eins passierte: „Unsere ganze Offensive war im Ramadan. Da fehlte in der zweiten Halbzeit einfach die Kraft.“

Die hatte vor der Pause noch Ali Hassan Hammoud demonstriert: Der 23-Jährige befindet sich aktuell in überragender Verfassung, schoss in den jüngsten vier Spielen fünf Tore und ist mit elf Treffern in 32 Spielen nun der zweitbeste Ratinger Torschütze nach Tom Hirsch, der in 30 Partien 14-mal getroffen hat. „Vielleicht kommt Ali Hammoud jetzt entgegen, dass wir mit ihm als einzige Spitze und zwei Achtern in seinem Rücken spielen“, schätzt Hasenpflug, der den Offensivmann vor der Saison von Absteiger Jahn Hiesfeld geholt hatte. „Jeder Spieler muss sich in einer neuen Mannschaft und in einem neuen System erst einmal zurechtfinden. Das hat Ali jetzt getan, er kennt seine Mitspieler, welche Laufwege sie haben, welche Pässe sie spielen und welche Rolle er hat. Er ist jetzt einfach super in die Mannschaft integriert“, erklärt Hasenpflug die Leistungsexplosion.

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