Trainingslager-Abschluss: „Die Tage waren sensationell!“

Aug. 3, 2026

(mmm) „Die drei Tage waren sensationell. Es hat enorm Spaß gemacht – auf und neben dem Platz. So ein extremes Miteinander habe ich noch nie erlebt“, bilanziert Ratingen 04/19-Coach Damian Apfeld das Trainingslager der Oberliga-Mannschaft (31. Juli – 2. August) mitten in der Ratinger Innenstadt. Präsident Jens Stieghorst, der die Zeit zum intensiven Dialog und Einzelgesprächen mit den 21 Akteuren des aktuellen Kaders nutzte, ergänzt: „Es war ein intensives, sehr harmonisches Trainingslager der kurzen Wege.“ Untergebracht war die Mannschaft direkt neben dem Stadion im Best Western Hotel. Ein Highlight für Stieghorst: Der gemeinsame Fußmarsch vom Stadtwerke Sportpark Götschenbeck durch die Innenstadt zum Marktplatz mit anschließendem Besuch der Schützenkirmes am Samstagabend.

Highnoon bei über 30 Grad zum Sonnenhöchststand am Sonntagmittag um 13 Uhr: Zum Abschluss des Trainingslagers mit fünf intensiven, kräftezehrenden Trainingseinheiten binnen 48 Stunden stand das letzte Testspiel der Vorbereitungsphase gegen den SV Schermbeck aus der Oberliga Westfalen an, das leistungsgerecht 1:1 endete. Ein mitunter intensiver Schlagabtausch. Sven Kreyer egalisierte in der 12. Minute mit einem sehenswerten Lupfer die frühe Schermbecker Führung (6.). Vor allem die Schlussviertelstunde zeigte das Potenzial von 04/19, weckt die Vorfreude auf den nahenden Saisonstart. „Die Beine waren schwer. Der Kopf war leer“, bilanzierte Damian Apfeld, der seiner Mannschaft eine „gute Mentalität“ bescheinigte, die 90 Minuten.

„Wir haben richtig Bock auf das erste Spiel!“

Aber genauso muss es nach einem Trainingslager auch sein, das insbesondere abseits des Platzes viel mehr als die Einheiten zu Kondition und Taktikschulung beinhaltete. Team-Building-Aktionen wie Beach-Volleyball und Beach-Soccer, eine abendliche „Game-Challenge“ und Grillen sowie als ein Highlight ein gemeinsamer Besuch der 1. Mannschaft und der U-23 auf der Ratinger Kirmes am Samstagabend festigten den Team-Spirit, unterstrich zudem einmal mehr den familiären Ansatz des Vereins

Apfeld: „Wir sind eng beieinander. Ein kleiner, eingeschworener Haufen mit einer sportlichen Qualität, die extrem hoch ist. Zudem ist der Kern der Mannschaft zusammengeblieben. Das passt alles – sportlich wie menschlich. Mannschaften sind ja vor allem auch dann erfolgreich, wenn sie miteinander können.“ Nach zwei Tagen Pause wird die Mannschaft am Mittwoch in die Vorbereitung auf das Pokalspiel in Rhede einsteigen. Apfeld: „Wir haben richtig Bock auf das erste Spiel!“