(mmm) Ratingen 04/19 hat sich für die Saison 2026/2027 in der Oberliga Niederrhein mit Kamil Kaya verstärkt. Der 19-Jährige Stürmer (Lieblingsposition: „10er oder falscher 9er auf dem rechten Flügel“) kommt von Rot-Weiß Essen und hat an der Hafenstraße in den vergangenen zwei Jahren für die U-19-Bundesliga-Mannschaft Offensiv-Impulse gesetzt. Vor seiner Zeit bei RWE spielte Kaya in den Jugendmannschaften des MSV Duisburg (U10 bis U16), schloss sich dann dem TSV Meerbusch an. Kaya lebt in Duisburg und studiert BWL. Sein Hauptaugenmerk gilt aber ganz klar dem Fußball. Grund genug an den Stadionring zu wechseln: „Ein sauber geführter Verein. Mein Bauchgefühl und der Fußball, der in Ratingen gespielt wird, haben mich überzeugt, diesen Schritt zu gehen.“ Seine persönlichen Saisonziele? „Der Aufstieg! Und mich weiterzuentwickeln, dabei so viele ‚Scorer‘ wie möglich zu machen.“
Trainer Damian Apfeld freut sich über die Verpflichtung von Kamil Kaya, die ein weiterer Beleg dafür ist, in Ratingen vor allem jungen, talentierten Spielern eine Bühne zu geben: „Wir glauben fest daran, dass Kamil unser Offensivspiel durch die Unbekümmertheit seiner Dribblings sehr gut beleben wird. Er ist ein technisch sehr versierter Spieler, der auf den Flügeln und der Zehner-Position eingesetzt werden kann.“
Fußball spielen sei einfach sein größtes Talent, erzählt Kamil Kaya, der sich als Kind vor allem von Neymar inspirieren ließ, dessen Tricks er dann im Garten geübt und einstudiert habe. Nicht nur beim Fußball ist sein Vater immer an seiner Seite: „Mein Papa begleitet mich seit Anfang an auf meinem Weg.“ Sein Lebensmotto: „Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch.“ Wenn Kamil nicht auf dem Platz steht, unternimmt er Dinge mit seinen Freunden, schaut im TV Boxen oder die Vollkontakt-Kampsportart „Mixed Martial Arts“ – und landet über kurz oder lang dann doch wieder im Gym oder auf dem Platz … Gibt es Schwächen? Ja, aber nur im übertragenen Sinne und die liegen nicht auf dem Platz. Kamil hat eine Vorliebe für leckeres Essen und „eine Schwäche für Eis“.


