Beitragsanpassung 2018

Aus der "Schnapsidee" ist bei 04/19 eine Mannschaft geworden, die den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen will. Vor drei Jahren begann alles als "Schnapsidee", wie Trainer Sebastian Dübbers mit einem Grinsen erzählt. Doch im Schatten der starken Herren- und der aufstrebenden Jugendmannschaften hat sich bei Ratingen 04/19 eine Fußball-Frauenmannschaft entwickelt, die mittlerweile sehr erfolgreich in der Kreisliga A unterwegs ist. Nach einem achten Platz in der Spielzeit 2015/2016 und einem siebten Rang im Jahr darauf feierten die Blau-Gelben in dieser Saison mit 45 Punkten einen starken dritten Platz. "Wir haben eine richtig tolle Saison gespielt. Alle haben sich voll reingehangen, jeder hat Gas gegeben", sagt Dübbers. Er ist stolz auf seine Mannschaft, die ihre Saison am letzten Spieltag mit einem 3:0-Derbysieg gegen den ASV Tiefenbroich krönte: "Mir ist es wichtig, dass jede Spielerin Einsatzzeit bekommt und für ihren Aufwand belohnt wird."

Der Coach hat allen Grund dazu, mehr als nur zufrieden zu sein. In den 20 Saisonspielen in der Kreisliga A ging Ratingen 15 Mal als Sieger vom Platz. Dem standen fünf Niederlagen und keine einzige Punkteteilung gegenüber. Insgesamt landete der Ball 69 Mal im gegnerischen Kasten, während 04/19 selbst nur 25 Gegentore kassierte. Offensiv stach ganz besonders Mannschaftsführerin Maja Hullmann heraus, denn die Torjägerin glänzte mit 22 Toren. "Und das als Mittelfeldspielerin", sagt Dübbers.

Oberliga-Team

Der Oberligist beendet die Saison auf Rang sieben. Der Kader bleibt beisammen - doch wie sind die Aussichten? Mit einem Zwölferpack aus der Saison verabschiedet - was das positive Gefühl angeht, kann den Saisonausklang von Ratingen 04/19 nur wenig toppen. Und doch ist man beim Oberligisten insgesamt zwar zufrieden - und doch auch ein wenig enttäuscht, dass eine gute Saison am Ende "nur" für Rang sieben gereicht hat. Eine Analyse zum Ist-Zustand des RSV - und was sich ändern müsste, würde das Team von Trainer Alfonso del Cueto ein echter Titelkandidat werden wollen.

Die Defensive Was den hinteren Bereich angeht, gibt es bei den Ratingern kaum etwas zu klagen. Mit 45 Gegentreffern kassierte das Torhüterduo Dennis Raschka (32 Spiele) und Felix Burdzyk (zwei Einsätze) die drittwenigsten der Liga. Die Innenverteidigung mit Kapitän Mark Zeh und Phil Spillmann (erzielte sogar neun Treffer) ist eine Bank, auf außen gehört Orhan Dombayci zu den Top-Spielern der Oberliga. Fynn Eckhardt auf der linken Seite schwächelte nach einem starken Start etwas. Weil Tim Manstein die Ratinger verlässt, braucht der Verein auf jeden Fall noch einen starken Innenverteidiger. Trainer del Cueto wünscht sich zudem noch einen Linksverteidiger.

Beitragsanpassung 2018

Beitragsordnung Saison 2018/2019, gültig ab 01.07.2018

Liebe Mitglieder,

wie bereits anläßlich der Jahreshauptversammlung am 12.12.2017 angekündigt, ist es aufgrund der Vielzahl der Mannschaften im Spiel- und Trainingsbetrieb und den damit verbundenen organisatorischen und strukturellen Anforderungen unumgänglich, unsere Beiträge moderat anzupassen.

Gemäß § 10, Absatz 2 der Vereinssatzung hat der Vorstand folgende, ab 01.07.2018 gültige Beitragsordnung beschlossen:

€ 15,00 monatlich für Mitglieder der Senioren-, Kinder- u. Jugendabteilung statt bisher € 12,00, halbjährlicher Beitrag somit € 90,00

€ 7,50 monatlich ermäßigter Beitrag für Rentner statt bisher € 6,00, halbjährlicher Beitrag somit € 45,00

Unverändert bleibt die Fälligkeit der Beiträge jeweils mit halbjährlicher Zahlung (€ 90,00 bzw. ermäßigt € 45,00) zum 01.07. und 01.01. eines Jahres.

Wir bitten um Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Oberliga-Team

Beim völlig überforderten Absteiger DSC 99 spielt sich der Oberligist in Torlaune. Am Ende gewinnt Ratingen 12:0. Wolfgang Sinz hatte fast Tränen in den Augen. Der Betreuer des Oberligisten Ratingen 04/19 stand vor Mark Zeh, dem Kapitän der Mannschaft. Der hatte einen Präsentkorb in der Hand. "Wolfgang, ich habe schon viele Betreuer gehabt in meiner Karriere", sagte Zeh. "Aber du hast wirklich einen großartigen Job gemacht."

Es zeigt die Wertschätzung der Mannschaft für ihre guten Seele - und war der schöne Abschluss eines für den RSV insgesamt sehr gelungenen Tages. Denn am letzten Spieltag der Oberliga ballerte sich das Team von Trainer Alfonso del Cueto noch einmal in Spiellaune und schenkte dem Absteiger DSC 99 ein 12:0 (5:0) ein. Es war der bis dato höchste Oberliga-Sieg der Ratinger, vielleicht gar überhaupt.

C-Jugend

Durch ein 5:0 gegen Kleve habe die C-Junioren die Quali in eigener Hand. Die Sorgenfalten, sollte Marian Busse überhaupt welche gehabt haben, waren spätestens nach zwölf Minuten verschwunden. Soeben hatte Ashagh Ayti, der flinke Torjäger der Ratinger, im zweiten Qualifikationsspiel zur Niederrheinliga das 3:0 gegen den 1. FC Kleve erzielt. Es war ein Treffer, der die Wirkung einer frühen Vorentscheidung hatte, und zwar in einem Spiel, das die U15 des Oberligisten besonders in der Anfangsphase dominierte am Ende deutlich mit 5:0 (3:0) gewann.

"Ich bin stolz auf die Mannschaft, weil wir eine sehr gute Leistung und ein sehr gutes Spiel abgeliefert haben", sagte Trainer Busse später und stellte noch fest: "Das Ergebnis hätte auch noch höher ausfallen können." Durch den Sieg belegen die Ratinger vor dem letzten Qualifikationsspiel den zweiten Platz, der die erneute Teilnahme an der Niederrheinliga bedeuten würde.

Oberliga-Team

Der Coach des Ratinger Oberligisten will in der Tabelle noch etwas nach oben. Alfonso del Cueto ist kein Mensch, der Dinge gerne schleifen lässt. "Mich ärgert immer noch wahnsinnig, dass wir gegen Turu verloren haben", sagt der Trainer des Oberligisten Ratingen 04/19. "Wir versauen uns damit unsere schöne Tabellenplatzierung." Aktuell steht der RSV nämlich "nur" auf Rang acht - und das, obwohl Platz vier sogar schon in Reichweite war. Deshalb fordert del Cueto wenigstens im letzten Spiel der Saison (Sonntag, 15 Uhr) beim DSC 99 einen Sieg zum Abschluss. "Und wenn alles gut läuft, können wir wenigstens noch auf Rang sechs klettern", sagt der Spanier.

Dabei jammert der Trainer auf hohem Niveau. "Wir dürfen ja auch nicht vergessen, wo wir herkommen", gibt del Cueto zu. Er hatte das Team nach sieben Saisonspielen und sechs Punkten übernommen. Sein bisherige Zählerschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel hätte nach 34 Spielen zu 60 Punkten gereicht - acht mehr als aktuell. Das würde Platz drei oder vier bedeuten.