U19

Auf eigenen Wunsch holt der Ratinger U19-Nachwuchs noch zwei Spiele nach. Zwei Nachholspiele in drei Tagen - und das auf eigenen Wunsch. Die U19 von Ratingen 04/19 absolviert am Sonntag (15 Uhr) die erste Partie beim FSV Duisburg, ehe es am Dienstagabend (19 Uhr) am Götschenbeck zum Spitzenspiel gegen den Wuppertaler SV kommt. "Wir wollen alle Hinrundenspiele vor der Pause über die Bühne kriegen, damit wir im neuen Jahr eine vernünftige Vorbereitung ohne ein Nachholspiel absolvieren können", sagt Trainer Martin Hasenpflug. Beide Begegnungen in der Niederrheinliga waren zuletzt wegen des Schnees abgesagt worden.

Während die Partie in Duisburg an einem offiziellen Termin nachgeholt wird, wurde das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Wuppertal auf Wunsch der Ratinger mit Einverständnis der Gäste vorverlegt. Zumal der Nachwuchs des Oberligisten für den geplanten Nachholtermin am 14. Januar ein Freundschaftsspiel gegen die U19 vom MSV Duisburg vereinbart hat. "Das Spiel hätten wir sonst absagen müssen", erklärt Hasenpflug.

U19

Die Witterung durchkreuzte auch die Partie der RSV-Junioren in Duisburg. Die U19-Spieler von Ratingen 04/19 hatten schon den Platz betreten und spulten ihr übliches Aufwärmprogramm auf dem leicht schneebedeckten Kunstrasen ab. Der Anpfiff von Schiedsrichter Thorsten Tack sollte letztlich aber nicht ertönen. Nach einer Platzbegehung erklärte der Unparteiische den Platz für unbespielbar und sagte die Partie der Ratinger beim FSV Duisburg kurzfristig ab. Der Schiedsrichter habe eine zu große Verletzungsgefahr für die Spieler gesehen, erklärte Trainer Martin Hasenpflug den Spielausfall.

Und es war längst nicht der einzige in der A-Junioren-Niederrheinliga: Von insgesamt sechs Partien an diesem zwölften Spieltag wurden vier Begegnungen nicht angepfiffen. Nur der FC Kray und Rot-Weiss Essen konnten ihre Heimspiele planmäßig austragen. Auch in vielen anderen Spielklassen am Niederrhein fielen zahlreiche Spiele dem Schneefalls zum Opfer. Selbst in der Oberliga konnten gleich mehrere Partien nicht stattfinden.

U19

Die Heimspiele der U19 und der U15 am Götschenbeck konnten nicht ausgetragen werden. Immerhin wussten die Spieler und Verantwortlichen von Ratingen 04/19 diesmal frühzeitig Bescheid. Bereits am Samstagvormittag erklärte der Fußballverband Niederrhein die Plätze der Region für unbespielbar und sagte alle Jugendspiele in der Niederrheinliga ab. Damit konnten auch die Heimspiele der U19 gegen den Wuppertaler SV und der U15 gegen die SG Orken-Noithausen am Götschenbeck nicht ausgetragen werden.

"Die Entscheidung ist nachvollziehbar", sagte U19-Trainer Martin Hasenpflug. Das letzte Meisterschaftsspiel absolvierte 04/19 am 12. November, als sich die Ratinger von der SSVg Velbert mit einem Unentschieden trennten. "Es ist immer wichtig, dass die Spieler im Rhythmus bleiben", sagte Hasenpflug. "Wir werden vielleicht wieder ein, zwei Spiele brauchen, bis wir diesen Rhythmus wiederhaben."

U19

Die U19 spielt gegen Duisburg, die C-Jugend reist nach Kapellen. Martin Hasenpflug musste während der spielfreien Zeit im Ligabetrieb ein bisschen pauken. Der U19-Trainer von Ratingen 04/19 absolvierte einen Auffrischungskurs seiner DFB-Elite-Jugend-Lizenz, wie es für eine Verlängerung der Lizenz alle paar Jahre vorgesehen ist. "Im Fußball entwickelt sich ja alles weiter. Durch diesen Kurs sollen wir Trainer auf dem neusten Stand bleiben", sagt Hasenpflug.

Mittlerweile liegt der Fokus des 41-Jährigen aber voll auf der nächsten Aufgabe. Nach drei Wochen ohne ein Meisterschaftsspiel müssen die Ratinger in der Niederrheinliga am Sonntag (11 Uhr) beim FSV Duisburg antreten. "Ich erwarte ein offenes Spiel, in dem sich die Duisburger nicht hinten reinstellen werden", sagt Hasenpflug über das Spiel gegen den Aufsteiger, der als Tabellenachter mit 16 Punkten nur vier Zähler hinter den fünftplatzierten Ratingern liegt. "Duisburg ist für uns ein Konkurrent um den sechsten Platz und entspricht etwa unserem Leistungsniveau. Wir wollen einfach eine gute Leistung zeigen."

U19

Der Nachwuchs des Oberligisten muss gegen den Wuppertaler SV ran. Bei Martin Hasenpflug ist die Vorfreude vor dem letzten Heimspiel der Hinrunde besonders groß. "Es ist schönes Erlebnis für uns, gegen einen solchen Traditionsverein in einem Meisterschaftsspiel spielen zu dürfen", sagt der U19-Trainer von Ratingen 04/19 vor der Partie (Sonntag, 11 Uhr) gegen den Wuppertaler SV, der vergangene Saison nach vier Jahren aus der Junioren-Bundesliga in die Niederrheinliga abgestiegen ist. "Für solche Spiele haben wir in den letzten Jahren hart gearbeitet. Deswegen hoffen wir auch auf viele Zuschauer."

Es wäre der perfekte Abschluss einer Hinrunde gewesen, die für den Nachwuchs des Oberligisten holprig begann und die mit zunehmender Dauer immer erfolgreicher wurde. Doch durch die Spielabsage am vorigen Wochenende müssen die sechstplatzierten Ratinger eine Woche vor Heiligabend noch beim FSV Duisburg antreten, wenn denn das Wetter diesmal mitspielt. Zunächst warten jedoch die Wuppertaler, die gleich aus mehreren Gründen als Favorit in das Spiel am Götschenbeck gehen.

U19

Die U15 der Ratinger hat ihre Pflichtaufgabe souverän gelöst. Die U19 holt einen Punkt. Die U19 von Ratingen 04/19 hat im letzten Meisterschaftsspiel im November einen Sieg gegen die SSVg Velbert verpasst. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit reichte es für den Nachwuchs des Oberligisten in der Niederrheinliga nur noch zu einem 1:1-Unentschieden. "Wir hatten einige Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen", sagte Trainer Martin Hasenpflug. "Aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten war es jedoch ein leistungsgerechtes Unentschieden."

Schließlich fanden die Ratinger zunächst nicht zu ihrem Spiel und mussten bereits nach neun Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Denis Cufta brachte die Gäste nach einem laut Hasenpflug unberechtigten Freistoß in Führung, als der Mittelfeldspieler einen Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Erst nach dem Seitenwechsel blitzte bei 04/19 die spielerische Klasse auf, was Dominic Abdel-Ahad mit dem Ausgleich belohnte. Nach einem Kopfball an den Pfosten musste der Torjäger den Ball nur noch einschieben (62.).