Oberliga-Team

Die Hildener können den quirligen Ratinger Angreifern nicht wirklich gute Aktionen entgegensetzen. Die beiden Ex-VfBer Carlos Penan und Ismail Cakici demonstrieren hingegen ihre Spielfreude und feiern einen 2:0-Erfolg. Die Statistik ließ die Fußballer des VfB Hilden schon vor dem Anpfiff des Oberliga-Derbys nichts Gutes ahnen, denn in bis dato neun Duellen kassierten sie fünf Niederlagen. Nach dem Abpfiff stand die sechste im zehnten Vergleich. Damit verpassten die Hildener nicht nur die anvisierte 50-Punkte-Marke, sondern rutschten auch auf Rang acht ab.

Dazu können sie nicht sicher sein, am Ende der Saison tatsächlich auf einem einstelligen Tabellenplatz zu stehen. Schließlich sind sie am letzten Spieltag in der Zuschauerrolle, da der Vorstand des VfB 03 die letzte Partie gegen den Oberliga-Meister KFC Uerdingen absagte.

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Oberliga-Team

Der Abwehrspieler hat zwei Jahre verlängert - und ist momentan gar Kapitän des Fußball-Oberligisten. Sonntag geht's nach Meerbusch. Manchmal, so sagt Karl Weiß, vergisst man, dass Phil Spillmann eigentlich erst 21 Jahre alt ist. "Er liefert in dem Alter schon durch die Bank gute Leistungen ab", sagt der Trainer von Ratingen 04/19. "Er ist jetzt schon ein Führungsspieler." Denn in diesen Tagen trägt Spillmann sogar die Kapitänsbinde beim Fußball-Oberligisten - und das mit "erst" 21.

Für den Düsseldorfer selbst ist das kein riesen Thema. "Ich verstehe mich mit allen in der Mannschaft sehr gut", sagt Spillmann. "Da fällt es nicht so schwer, selber Verantwortung zu übernehmen." Auf dem Platz ist Spillmann der Abwehrchef - spätestens seit Adan Hotic längerfristig verletzt fehlt. Um so glücklicher ist Trainer Weiß darüber, dass Spillmann seinen Vertrag beim RSV um zwei Jahre verlängert hat. "Das war mir ganz wichtig", betont Weiß.

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Oberliga-Team

Zwei Spiele hat der Oberligist noch vor der Brust - Platz sechs ist noch erreichbar. Karl Weiß ist dieser Tage nur so halbwegs gut gelaunt, wenn man ihn auf das Thema 04/19 anspricht. Zu sehr wurmt den Coach das Abschneiden des Oberligisten in den vergangenen vier Spielen, in denen nur ein einziger Punkt geholt wurde. Und so rutschte der RSV auf Rang zehn - und in der Rückrundentabelle vom zweiten auf den achten Platz.

"Klar ist, dass ich mir einen anderen Ausklang wünsche", sagt Trainer Karl Weiß. Und der ist durchaus noch möglich in den beiden abschließenden Spielen beim VfB Hilden (Sonntag, 15 Uhr) und gegen Krefeld-Fischeln (28. Mai, 15 Uhr). Denn der RSV kann in der Tabelle noch auf den vorzeigbaren sechsten Rang rücken. Das wird jedoch schwer, da zwei vor ihm platzierte Teams (Hiesfeld und Homberg) noch aufeinander treffen. Doch auch Rang sieben, der aktuell vom VfB Hilden belegt wird, ist noch in Reichweite.

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Vorstand

Der Oberligist holt neue Spieler und verlängert Verträge mit wichtigen Akteuren vorzeitig und langfristig. Umbruch? Dieses Wort kann Jens Stieghorst nicht mehr hören. Der Präsident von Ratingen 04/19 kam in den vergangenen Jahren beim Oberligisten kaum um dieses Thema herum: Ständig war es im Sommer ein großes Kommen und Gehen. Mal freiwillig, mal weniger. Stieghorst hat genug. Und deshalb basteln er und Trainer Karl Weiß bereits frühzeitig am Kader für die kommende Saison.

Die wichtigste Entscheidung wurde zuerst getroffen: Karl Weiß bleibt Trainer beim RSV. Er erhält jedoch eine - für die Oberliga - prominente Unterstützung. Mark Zeh wird nämlich von den Sportfreunden Siegen nach Ratingen wechseln. Der defensive Mittelfeldspieler kommt mit der Empfehlung von insgesamt 172 Regionalliga-Spielen sowie fast 200 Oberliga-Partien. "Mark ist aktuell noch Profi", sagt Stieghorst dazu. "Wir bieten ihm an, bei uns den ersten Schritt als Trainer zu machen, deshalb kommt er zu uns." Der 33Jährige, der für zwei Jahre unterschrieben hat, soll als spielender Co-Trainer auf dem Platz fungieren und in Ratingen seine ersten Trainer-Lehrgänge machen.

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Oberliga-Team

Der Fußball-Oberligist verliert 0:2 beim Abstiegskandidaten, der sich nun wieder Hoffnungen machen darf. Gut, dass sich Ratingen 04/19 schon vor einigen Wochen aller Abstiegssorgen entledigt hat. Denn in der Schlussphase der Fußball-Oberliga ist das Team von Trainer Karl Weiß komplett aus der Spur geflogen. Beim TSV Meerbusch verlor der RSV 0:2. "Das war so nicht nötig", sagte Karl Weiß. "Aber wir gehen personell und kräftemäßig leider auf dem Zahnfleisch."

Schon vor dem Spiel musste der RSV-Trainer eine erneute Hiobsbotschaft verkraften: Ismail Cakici, zuletzt erste Wahl im Sturm, fiel verletzt aus. Sein Ersatzmann Emre Cinar fiel hingegen vor allem durch eines auf: Er vergab eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Denn 04/19 kam eigentlich richtig gut in die Partie, doch dann rutscht Cinar, der den Ball nur ins Tor drücken musste, die Kugel über den Fuß.

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Oberliga-Team

Der Fußball-Oberligist kassierte gegen mittelmäßige Hiesfelder eine 1:2-Schlappe. Hinten wackelte es gehörig. Es passte zum merkwürdigen Nachmittag im Ratinger Stadion, dass nicht mal über den einzigen Treffer der Hausherren richtig gejubelt werden konnte: Carlos Penan schoss aufs Tor, es sah auch so aus, als hätte er das Tor getroffen. Doch weil der Ball irgendwie plötzlich hinter dem Tor über die Tartanbahn hoppelte, jubelte keiner - bis auf die Spieler. Irgendwann zeigte auch Schiedsrichter Jörg Jörissen auf die Mitte: Der Ball war im Tor - ging aber durch ein Loch im Netz wieder raus. Der Materialfehler passte zum Nachmittag im Stadion. Denn wie das Netz im Tor war auch die RSV-Defensive extrem löchrig - und so unterlag das Team von Trainre Karl Weiß dem TV Jahn Hiesfeld 1:2.

Weiß hatte aufgrund einiger Verletzungen eine erneut umgebaute Abwehrkette aufgeboten. Außenstürmer Yannik Wollert verteidigte aushilfsweise rechts, Tolga Erginer links, in der Mitte standen Phil Spillmann und Dennis Dluhosch. Davor spielten Tim Manstein und Ole Päffgen auf der Doppelsechs. Doch irgendwas passte nie. Manstein ließ sich immer weit nach hinten fallen, die Außenverteidiger rückten dafür selbst in der Rückwärtsbewegung noch weit vor - und insgesamt war die Ratinger Defensive ein einziges Durcheinander. Beim Ausgleich, nur fünf Minuten nach dem 1:0, stand Top-Torjäger Kevin Menke viel zu frei. Und nur drei Minuten später hielt Abwehrspieler Dennis Dluhosch seinen Fuß in eine Flanke - und der Ball landete ganz oben im Tor.

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