Oberliga-Team

Germania Ratingen muss am Sonntag zum VfB Speldorf. Alfonso del Cueto nimmt kein Blatt vor den Mund, denn für den Trainer des Oberligisten Ratingen 04/19 gibt es nichts zu beschönigen. „Wir sind im Abstiegskampf. Alle müssen jetzt anpacken. Tugenden wie Beißen, Kratzen und Treten sind gefragt. Ich weiß nicht, ob wir das können“, sagt del Cueto. Zum Auftakt der Rückrunde sind die Ratinger am Sonntag (14.15 Uhr) zu Gast beim VfB Speldorf, der auf Rang 16 mit 17 Zählern ebenfalls im Abstiegskampf steckt.

Nur vier Zähler trennen den VfB von den Ratingern (Platz elf), die aus 17 Spielen nur 21 Zähler sammelten. „So eine Hinrunde ist nicht unser Anspruch“, betont del Cueto.“ Nur einen Sieg gab es aus den vergangenen sechs Ligaspielen.

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Oberligist verpflichtet Georg Mewes vom SV Hönnepel-Niedermörmter. Der 69-Jährige verspricht ehrliche, harte Arbeit. Eine Sache möchte Georg Mewes direkt von Anfang an klarstellen: „Ich bin nicht der liebe Onkel aus Oberhausen, der für gute Laune sorgt und nur Sprüche kloppt. Ich will von den Spielern Leistung sehen und werde selber Leistung bringen.“ So stellt sich der neue Sportliche Leiter von Ratingen 04/19 durch, der am 1. Januar 2019 seinen Job antreten wird. So ganz kann sich der 69-Jährige die markige Ausdrucksweise aber nicht verkneifen. „Im Notfall“, sagt er nämlich, „Gehe ich da aber auch wie Rambo durch.“

Mewes ist der Kult-Trainer der Oberliga. In Hönnepel-Niedermörmter hat der Oberhausener eine Ackermannschaft zum Meister aufgebaut – doch nach insgesamt 39 Jahren soll Schluss sein als Trainer. „Das sollen jetzt mal Jüngere machen“, sagt Mewes. „Ich habe mich grundsätzlich vom Trainerjob verabschiedet. Aber ich muss weiter Gras riechen, sonst werde ich verrückt.“ Am Rasengeruch wird es Mewes auch künftig nicht mangeln: Er soll als Kaderplaner beim Oberligisten tätig werden. „Konkret sehe ich meinen Job darin, den Vorstand zu entlasten, den Trainer zu unterstützen und Bindeglied zu den anderen Mannschaften, vor allem der A-Jugend, zu sein.“

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Der Oberligist hatte deutlich mehr Chancen als der Tabellenvierte Bocholt – doch am Ende steht es 0:0. Am Ende muss sogar das gute alte Zeitspiel herhalten. Als nochmal ein langer Ball in den Strafraum des 1. FC Bocholt segelt, fängt ihn Torhüter Maurice Schumacher erst locker – und lässt sich dann theatralisch zu Boden fallen, wie nach einer Glanzparade. Er wartet ein paar Sekunden, spielt den Ball weiter – und dann ist Schluss: 0:0. Der Tabellenvierte der Oberliga hat sich am Ende einen glücklichen Punkt gesichert. Und das beim Kellerkind Ratingen 04/19. Verkehrte Welt am Stadionring.

Das Wetter war mies, der Rasen matschig – und die Elf des RSV gehörig durcheinander gewirbelt. Trainer Alfonso del Cueto hatte es bereits angekündigt: Die Jugend durfte ran. Er hielt Wort. Andrej Karliczek, Yassin Marzagua und Moreno Mandel durften gegen das Top-Team der Oberliga ran. Dazu rückte Tolga Erginer in der erneuerten Startelf auf die Sechs.

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Seit Jahren hat der Oberligist große Ziele – und kommt aus dem Mittelmaß einfach nicht heraus. Mit einem vorsichtigen Grinsen auf dem Gesicht nähert sich Frank Zilles seinem Gegenüber. Der Gesichtsausdruck von Jens Stieghorst spricht Bände. „Tut mir leid“, sagt Zilles, sportlicher Leiter von Turu Düsseldorf, zum Präsidenten von Ratingen 04/19. „Aber wir brauchten die Punkte heute.“

Die brauchten die Ratinger indes auch, zurück blieben nach dem 1:2 gegen die Oberbilker wieder einmal nur ratlose Gesichter, allerdings keine Punkte. Fünf Zähler sind es noch bis zum Tabellenkeller. Müßig zu erwähnen, dass der RSV seinen hoch gesteckten Zielen mal wieder weit hinterherläuft. 04/19 ist mal wieder nur Mittelmaß. Und nur mit Pech sind die bisher erst geholten 16 Punkte nach 20 Spielen nicht zu erklären. Doch womit denn? Ein Erklärungsversuch.

JHV 2018Ratingen, 29.11.2018

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder,

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am

Montag, 17.12.2018, Beginn: 19.04 Uhr

im Sportpark Keramag (1. OG), Götschenbeck 1a, 40882 Ratingen

laden wir Sie hiermit herzlich ein.

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Der Innenverteidiger des Oberligisten ist in der Abwehrkette gesetzt – er fordert einen Sieg am Sonntag gegen Turu. Nach 15 Spieltagen rangieren die Fußballer von Ratingen 04/19 im Mittelfeld der Oberliga Niederrhein. Am Sonntag (15 Uhr, Stadionring) kommt es kurz vor Abschluss der bislang nicht zufriedenstellenden Hinrunde zum nächsten richtungsweisenden Spiel des Zehnten gegen TuRU Düsseldorf, das mit 24 Punkten auf Rang fünf in der Tabelle liegt.

Die Tabellenregion, welche sich die Ratinger vor der Saison ausgemalt hatten. Mit einem Sieg würde der RSV wieder Kontakt zu den oberen Rängen aufnehmen. „Wir hoffen, dass die Konstanz bei uns endlich kommt. Immer wenn wir die Chance haben an die guten Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen, verpassen wir es, den Schritt nach vorne zu machen“, sagt Innenverteidiger Ole Päffgen.