Oberliga-Team

Der Oberligist ist auf den neunten Platz geklettert. Deshalb ist das Heimspiel gegen den Letzten gefährlich. Es sind erstaunliche Werte und Ratingen 04/19 ist plötzlich ein Spitzenteam - jedenfalls dann, wenn nur die vergangenen neun Spiele in die Bilanz einfließen. Am 24. September begann mit dem 2:0 gegen den VfB Homberg eine Serie, in der nur die beiden Heimniederlagen gegen den SC Düsseldorf-West und den TV Jahn Hiesfeld (jeweils 1:3) ein bisschen stören.

Daneben gab es sechs Siege sowie ein Unentschieden, sodass sich die bescheiden in die Saison gestartete Mannschaft auf den neunten Platz vorarbeiten konnte. Diese Position entspricht dann schon eher den Erwartungen im Verein, soll aber noch nicht das Ende des Aufwärtstrends sein. "Sieben von neun Punkten bis zur Winterpause wären sehr gut", sagt Alfonso del Cueto, mit dem die Wende zum Besseren untrennbar verknüpft ist. Am Anfang saß der 55-Jährige noch gar nicht auf der Bank und den ersten Einsatz auf der Bank des Oberligisten hatte er nach dem Rücktritt seines Vorgängers Karl Weiß erst am achten Spieltag - genau beim 2:0 über Homberg.

"Ich glaube, wir haben es gut hinbekommen", sagt der 04/19-Chefcoach, "das mit einem Trainerwechsel kann ja auch in die Hose gehen." Dass er praktisch ohne Vorbereitung von jetzt auf gleich einsteigen musste, erwies sich bald als überschaubares Hindernis - weil die Mannschaft voll mitzog. Ein wichtiger Baustein: Die Defensive wirkt wesentlich sicherer, seit die erfahrenen Tim Manstein (28) und Mark Zeh (34) die Innenverteidigung bilden. Angetan ist del Cueto allerdings auch von den 19 Jahre jungen Tobias Peitz und Fynn Leon Eckhardt: "Wir sind hinten viel stabiler geworden."

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